Aufruf:
Sie stehlen uns die Zukunft.
Wir holen sie uns zurück!

Mirko Messner und Flora Petrik

Wer kann sich heute noch auf die Zukunft freuen?

Die junge Frau mit guter Ausbildung, aber ohne Aussicht auf einen sicheren Job, kann es nicht. Der Selbstständige, der gerade so über die Runden kommt, kann es auch nicht. Dasselbe gilt für die Alleinerzieherin in der Teilzeitfalle und für den Erwerbslosen, der laufend Absagen bekommt und sinnlose AMS-Kurse besuchen muss.

Allen Grund zur Sorge hat die Familie, der die Miete mehr als die Hälfte ihres Einkommens auffrisst, und der junge Mensch, der wegen unleistbarer Wohnkosten nicht von zu Hause ausziehen kann. Angst vor der Zukunft müssen auch alle haben, die wegen ihres Namens oder ihres Aussehens keine Anstellung finden.

Viele Menschen fürchten sich, das zu verlieren, was sie schon haben, oder nie das zu erreichen, was sie sich wünschen.

Die Parlamentsparteien kümmern sich nicht um unsere Sorgen, sondern machen uns das Leben schwer. Statt für sichere und gut bezahlte Jobs zu sorgen, wollen sie, dass wir länger arbeiten müssen und leichter gekündigt werden können. Statt für leistbare Wohnungen setzen sie sich für die Interessen von Investoren ein. Statt den Wohlstand gerechter zu verteilen, kürzen sie die Mindestsicherung und treffen jene von uns, die am wenigsten haben. Statt die Rechte aller Menschen in Österreich zu schützen, spielen sie uns gegeneinander aus. Statt die Neutralität zu wahren, stecken sie Unsummen in Kriegsgerät.

Immer mehr Menschen fühlen sich von diesen Parteien nicht vertreten. Es gibt derzeit keine Parlamentspartei, die dem Rechtsruck etwas entgegensetzen kann. Die SPÖ hat sich aufgegeben und öffnet der FPÖ Tür und Tor. Auch die Grünen sind längst Teil des Systems. Was in Österreich fehlt, ist eine starke soziale Kraft, inner- und außerhalb des Parlaments. Wir treten an, um diese Lücke zu füllen.

Wir sind kein Teil des Systems und wollen auch keiner werden. Wir wollen etwas verändern und sind bereit, uns dafür mit den Mächtigen anzulegen. Das verbindet uns als KPÖ und jene, die aus den Jungen Grünen kommen. Gemeinsam sind wir erfahren und zugleich jung. Verstärkt werden wir durch unabhängige Menschen, die sich in sozialen Bewegungen und der Zivilgesellschaft engagieren.

Wir wollen nicht Karriere machen, es geht uns nicht um Geld und Posten. Wir sagen: Politiker und Politikerinnen sollen wie normale Menschen leben und nicht mehr als einen durchschnittlichen Facharbeiterlohn beziehen. Die Abgeordneten der KPÖ machen das vor. Sie geben schon jetzt den Großteil ihrer Gehälter an Menschen in sozialen Notlagen.

Wir wollen die Stimmen all jener ins Parlament holen, die bisher nicht gehört werden. Auch über die Wahl hinaus werden wir in lokalen Gruppen in ganz Österreich weiterarbeiten, um Politik lebensnah, demokratisch und nützlich zu gestalten. Mit politischer Basisarbeit wollen wir das Vertrauen der Menschen dauerhaft gewinnen.

Wir verweigern uns dem Konsens der Parlamentsparteien, unter denen Österreich immer ungerechter und unsozialer wird. Sie unterscheiden sich nur darin, wie sie diesen Niedergang verwalten. Sie stehlen unsere Zukunft. Wir holen sie uns zurück!

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Über uns

Die KPÖ tritt bei der Nationalratswahl 2017 als KPÖ und Plattform PLUS - offene Liste an.

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    Eine Analyse der Wirtschaftspolitik der FPÖ findet Ihr jetzt auf http://aktionrotfront.blogspot.co.at/2017/07/aktion-rotfront.html : http://aktionrotfront.blogspot.co.at/2017/09/die-fpo-und-die-wirtschaft.html
    Kommentare erwünscht! Teilt den Blog und den Artikel, um Eure Bekannten,Arbeitskolegen und Arbeitskoleginnen und Freunde über die FPÖ und ihre grauslichen Absichten zu informieren!
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    Sie stehlen uns die Zukunft. Wir holen sie uns zurück!
  • commented 2017-06-27 15:38:03 +0200
    Diese Ehrfarungen hatte ich zum Glück nicht! Ich wollte per E-Mail Infomaterrial und mir antwortete Leo Furtlehner (Kpö-oö “Chef”) persönlich, 2 Tage später war alles da, sogar eine volksstimme, wenn auch nicht die (damals) aktuellste, sondern die (damals) letzte. Auf jeden Fall ist es gut, dass hier so offen und leicht geschrieben und diskutiert werden kann, DAS nennt man Basisdemokratie, wenn auch die Kritiken nicht zwingend zu Veränderungen führen müssen. Dass auf der Homepage direkt kommentiert und gepostet werden kann, gibt’s sonst nur bei den Piraten…
  • followed this page 2017-06-27 15:36:50 +0200
  • commented 2017-06-27 00:12:50 +0200
    So sehr ich diese Entwicklung begrüße bleibe ich dennoch skeptisch. Ich habe mich in den letzten 3 Jahren zweimal auf der KPÕ HP registriert und kundgetan das ich mich für eine Mitarbeit in der Bewegung interessieren würde. Bis auf eine mehrmalige Zusendung der “Volksstimme” ist nichts passiert. Kein Anruf, keine (persönliche) Kontaktaufnahme via Email, einfach nichts. Entweder ist Herr Messner bzw. sind seine MA nicht daran interessiert oder ist die Kãrntner Truppe einfach zu schlecht geführt oder organisiert. Hoffentlich können die jungen Grünen hier mehr unterstützend eingreifen.
  • commented 2017-06-26 23:29:16 +0200
    Schon seit langem frage ich mich, warum es die rechte Parteilandschaft immer wieder schafft, sich unter einer einheitlichen Plattform zu verbünden, die linke Szene aber umso weiter auseinander strebt.
    Unabhängige Meinungen unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach! Das sehen wir fast täglich bei unserer politischen Arbeit auf Gemeinde-Ebene.
    Deswegen freut es mich umso mehr, dass sich in rascher Folge sowohl politische Organisationen wie auch Einzelpersonen unter dieser offenen Wahlplattform zusammenfinden. Insofern werde auch ich mich dieser “Bewegung” (leider ist auch dieses Wort schon irgendwie negativ behaftet) anschließen.
  • commented 2017-06-26 20:50:11 +0200
    Unter der Listenbezeichnung KPÖ und Plattform PLUS – offene Liste
    „Verstärkt werden wir durch unabhängige Menschen, die sich in sozialen Bewegungen und der Zivilgesellschaft engagieren.“
    Prinzipiell ein richtiger Schritt in Richtung Bündnis für einen einen breiten linken Wahlantritt.
    Allerdings auch ein Schritt, der einige Fragen für uns aufwirft.
    Welcher Platz ist für andere Gruppierungen vorgesehen?
    Wie wird ein gemeinsames Wahlprogramm erarbeitet?
    In welcher Art und Weise können sich andere Gruppierungen und „unabhängige“ Menschen im Wahlkampf einbringen?
    Wie werden die Kandidatenlisten erstellt?
    Vor allem die letzte Frage bedarf mehr als nur eines Fragezeichens.
    Hat doch die KP Steiermark bereits ihre Landesliste erstellt.
    Ist diese bereits endgültig?
    Wird es daher auf der steirischen Liste keine Unabhängigen geben?
    Und dann natürlich die für uns entscheidende Frage:
    Welche Rolle können oder wollen wir als Echt Rot in einer derart gestalteten Konstellation spielen?
    Es geht also um diese kurzfristige, aber auch eine eventuelle langfristig Perspektive von Echt Rot.
    Diese Fragen müssen und werden wir am 2. Juli endgültig klären.

    https://www.facebook.com/echtrot/
  • commented 2017-06-26 20:45:51 +0200
    ECHTROT ist natürlich in dieser Situation der Verlierer…aber auch ECHTROT sollte eine Chance haben, sich in bei/in der KPÖ+ einzubringen und auf Listen zu kommen!
    Weiters appeliere ich an die Soialistische Jugend, sich von der neoliberalen und rechtsaffinen SPÖ abzuwenden und offiziell KPÖ+ unterstützen!!!
  • commented 2017-06-26 20:42:42 +0200
    KPÖ freut sich auf gemeinsame Kandidatur mit AktivistInnen der Jungen Grünen
    (26.6.2017)
    KPÖ PLUS steht für eine soziale Kraft und politische Glaubwürdigkeit
    KPÖ und die Plattform PLUS, gebildet von Jungen Grünen, treten zur Nationalratswahl gemeinsam mit anderen Unabhängigen mit dem Logo KPÖ PLUS an; die Listenbezeichnung lautet in der Kurzversion KPÖ, in der Langversion „Kommunistische Partei Österreichs und Plattform PLUS – offene Liste“.
    „Wir freuen uns sehr darauf, mit AktivistInnen der Jungen Grünen gemeinsam zu kandidieren. Unsere Erfahrung und ihr Elan sind die ideale Kombination für diese Wahl. KPÖ PLUS ist die vielversprechendste linke Kandidatur auf Bundesebene seit Langem. Wir wollen die große Lücke im politischen System unseres Landes links von Sozialdemokratie und Grünen füllen. Es ist höchste Zeit, dass eine starke soziale Kraft im Parlament einzieht“, erklärt Mirko Messner, Bundessprecher der KPÖ. „Wir wollen für die sozialen und kulturellen Interessen all jener eintreten, die heute nicht vertreten werden, denen die herrschende Politik die Zukunft stiehlt. So können wir auch dem Rechtsrutsch etwas entgegen setzen.“
    Messner dazu weiters: „Was uns mit den Jungen Grünen verbindet, ist neben den politischen Grundsätzen die Glaubwürdigkeit. Unsere Abgeordneten in Graz, Linz und anderswo machen nützliche und ehrliche Politik. Hohe Polit-Bezüge gibt es bei der KPÖ nicht, weil wir wollen, dass sich Mandatare mit ihren Einkommen nicht von der Mehrheit der Bevölkerung abheben. Wenn sie aus ihren politischen Mandaten hohe Gehälter beziehen, dann geben sie einen Großteil davon an Menschen in sozialen Notlagen. Auch die Jungen Grünen haben bewiesen, dass sie sich nicht verbiegen lassen. Sie haben sich für ihre Überzeugungen statt für eine einfache Parteikarriere entschieden. Sie haben unseren Respekt und können sich auf unsere Bereitschaft zur gleichberechtigten Kooperation verlassen“.
  • commented 2017-06-26 20:12:33 +0200
    Find ich super und sehr spannend und es wird höchste Zeit. Leider war ja die linke politische Landschaft in Österreich in den letzten Jahren kaum zu spüren. Aber IHR habt meine Aufmerksamkeit geweckt….!!!!
    Alles Gute!!!
  • followed this page 2017-06-26 20:09:35 +0200
  • followed this page 2017-06-26 20:03:52 +0200
  • commented 2017-06-26 19:30:17 +0200
    Das ganze Projekt ist wirklich interessant, eine alternative zu den anderen Parteien ist endlich da! Auch langfristig sollten sich die Jungen Grünen mit der KPÖ “verbünden”! Endlich ist eine linke Partei da, sogar mit dem Namen KPÖ, die Chancen auf den Nationalrateinzug hat! Die Euphorie die jetzt entsteht, muss man nutzten! Aber man darf hier keine Partei der intelektuellen aufbauen, sondern eine Partei wo ALLE einen Platz haben, insbesondere Arbeiterinnen und auch Gewerkschafter! Die KPÖ hat nun auch jetzt die Chance, eine größere Bewegung/Partei in der Gesellschaft zu etablieren und gleichzeitig den Namen KPÖ zu behalten. Für den Wahlkampf, aber vor allem für die nächsten Jahre wird die Systemfrage und der Klassenkampf entscheidend sein, wie und ob man aufbricht zum Aufbau einer neuen (sozialistischen) Gesellschaft!
  • commented 2017-06-26 19:16:20 +0200
    Nachdem das mit ECHTROT leider nichts geworden ist, ist KPÖ+ eine sehr gute Alternative!
  • followed this page 2017-06-26 19:06:43 +0200
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  • commented 2017-06-26 18:55:51 +0200
    Als langjähriger KPÖ-Wähler begrüße ich es sehr, dass die Jungen Grünen und die KPÖ gemeinsam agieren und kandidieren. Es wird höchste Zeit, dass sich auf der politisch linken Seite in Österreich endlich etwas tut, denn dass den Leuten als Alternative zu Rot/Schwarz seit Jahrzehnten höchstens Strache, Kurz und Co einfällt, ist ja eine Schande für unser Land. In diesem Sinne: aus ganzem Herzen viel Erfolg!
  • followed this page 2017-06-26 18:34:55 +0200
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  • commented 2017-06-26 14:41:36 +0200
    Erste Reaktion: Ich habe soeben auf Facebook meine Begeisterung für Eure Ideen gepostet, wörtlich: Dies ist das erste mal, dass mir eine Darstellung der Zukunfts-Perspektive ganz und gar aus dem Herzen spricht! Gerade im Hinblick auf die kommenden Nationalratswahlen im Herbst 2017 habe ich mich schon oft gefragt, welche Partei als sinnvolle, und natürlich auch chancenreiche, Alternative zu den für mich unmöglichen Optionen FPÖ und ÖVP (seit der brutal erzwungenen und ekelhaft niederträchtigen Koalition Nagl – Eustacchio gegen Kahr im Grazer Gemeinderat) zur Verfügung stehen wird. SPÖ ist mit Vorsicht zu genießen, obwohl Kern eine recht gute Figur macht. Strache und Kurz sind indiskutabel. Die Grünen sind dabei, sich neu zu formieren, und wie ich jetzt sehe, offenbar auch die neue KPÖ++. Klingt aufgrund des schönen Postings wirklich vielversprechend und gibt mir neue Hoffnung vielleicht auf eine Koalition der Grünen und der KPÖplus. Die Chance auf eine Mehrheit setzt natürlich voraus, dass hinreichend viele so denken wie ich. Auf jeden Fall werde ich Eure Kandidatur unterstützen und wünsche Euch viel Erfolg!
    Zweite Reaktion: Klarstellung meiner letzten Aktionen als österreichischer Staatsbürger: Ich habe bei jedem der drei Durchgänge der zähen Bundespräsidentenwahl 2016 ohne die geringsten Zweifel Herrn Prof. Dr. Alexander van der Bellen gewählt.
    Dritte Reaktion: Darlegung meines allerletzten Engagements als Bürger der Stadt Graz: Ich habe am 5. Februar 2017 mit voller Überzeugung Frau Elke Kahr und der KPÖ meine Stimme gegeben und aufgrund des bereits vorher bekannten Murkraftwerk-Skandals sogar mit einem Sieg der KPÖ gerechnet. Immerhin wurden wir mit etwa 20% die Zweiten, aber dann wurde durch den machbesessenen Bürgermeister Nagl hinterlistig das ÖVP-FPÖ Desaster arrangiert und Elke Kahr in schäbiger Weise ausgetrickst.