KPÖ PLUS-Team in Kärnten

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Mit einem starken Team und einer noch stärkeren Aktion startet die KPÖ PLUS Kärnten/Koroška in den Wahlkampf. Martin Diendorfer, ehemaliger Grüner, tritt als unabhängiger Spitzenkandidat auf der Kärntner Landesliste und der Klagenfurter Regionalliste an.

Unterstützt wird er durch die Spitzenkandidatinnen der Regionalwahllisten: Karin Peuker, pensionierte Altenpflegerin (Wahlkreis Villach), Bettina Pirker, Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin (Kärnten West) und Maria Koletnik, Bürokauffrau und Produktionsarbeiterin (Kärnten Ost). Auf dem 26. und damit letzten Listenplatz findet sich auch der Spitzenkandidat der Bundesliste: Mirko Messner.

Die vier Kärntner SpitzenkandidatInnen wollen ihre Zeit im Wahlkampf nicht mit leeren Worten verschwenden, sondern Taten setzen, wie Peuker erklärt: „Statt Spendengelder für Wahlwerbung zu sammeln und auszugeben, sammeln wir während der Wahlkampfzeit auf Kärntner Veranstaltungen für jene Kärntner_innen, die es sich nicht leisten können, an den traditionellen Festen und Veranstaltungen teilzunehmen.“ Laut Kärntner Armutsnetzwerk leben alleine in Kärnten 83.000 Menschen unter der Armutsgrenze, besonders betroffen sind Frauen und Kinder im ländlichen Raum. „Wir wollen, dass niemand von Kärntner Festen und Freizeitaktivitäten ausgeschlossen ist“ begründet Pirker die kärntenweite Aktion.

Dass die KPÖ PLUS nicht nur eine andere Politik für Österreich will, sondern auch einen anderen Wahlkampf in Kärnten macht, ist Diendorfer besonders wichtig: „Anstatt für Fotos zu posieren und Geld für unnütze Werbegeschenke auszugeben, wollen wir mit den gesammelten Spendengeldern von Armut betroffenen Kindern die Möglichkeit geben, einen Vergnügungspark nicht nur von außen zu sehen, sondern selbst eine Runde zu fahren und sich zu vergnügen.“ „Auch, wenn Bürgermeister Stefan Visotschnig Kleinparteien wie die KPÖ PLUS gerne ausschließen möchte, lassen wir es uns nicht nehmen am 1. September am Bleiburger Wiesenmarkt solidarische Spenden zu sammeln und die Bevölkerung über Politik und Armut in Kärnten zu informieren“, so Koletnik, die sich bereits letzte Woche über Visotschnigs undemokratisches Politikverbot am Wiesenmarkt geärgert hat.

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