KPÖ PLUS will Mietanstieg durch die Hintertür verhindern

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Petrik: „SPÖ und ÖVP wollen den sozialen Wohnbau hinterrücks aushöhlen. Wir wollen ihn ausbauen!“

Wien (OTS) - KPÖ PLUS hat am Sonntag vor der SP-nahen Sozialbau AG auf ein kleines, aber essentielles Details im Regierungsprogramm der scheidenden Koalition aufmerksam gemacht. Privaten Investoren soll der einfachere Zugriff in den gemeinnützigen Wohnbau ermöglicht werden.

Als Anreiz sollen diese, anders als bisher erlaubt, ihre Anteile gewinnbringend verkaufen können. „Das heißt nicht weniger, als dass die Profitlogik von Banken und Versicherungen Einzug in den sozialen Wohnbau halten soll“, sagt Flora Petrik, Listenzweite von KPÖ PLUS. „SPÖ und ÖVP wollen den sozialen Wohnbau hinterrücks aushöhlen. Wir hingegen wollen ihn stärken.“

KPÖ PLUS steht für einen grundlegenden Kurswechsel in der Wohnpolitik. „Wohnen darf nicht arm machen. Wir müssen verhindern, dass immer mehr Menschen aus ihren Städten, Vierteln und Bezirken verdrängt werden und viele junge Menschen gar nicht erst von zu Hause ausziehen können“, sagt Petrik weiter.

Währenddessen fiel ÖVP-Chef Sebastian Kurz mit der Aussage auf, das beste Mittel gegen Altersarmut sei es, Wohneigentum zu erwerben. „Kurz bezieht über 17.000 Euro im Monat. Seine Aussage bestätigt, dass er vom Lebensalltag der großen Mehrheit keine Ahnung hat“, meint Mirko Messner, Spitzenkandidat vnn KPÖ PLUS. „Wir stehen für eine Wohnpolitik, die sich an den Bedürfnissen der BewohnerInnen orientiert, nicht an den Profiten von Investoren.“

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