OTS: AktivistInnen der Jungen Grünen kandidieren gemeinsam mit der KPÖ

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Heute um 11 Uhr war es offiziell: Flora Petrik, Bundessprecherin der Jungen Grünen, verkündete gemeinsam mit ihrem Vorgänger, Kay-Michael Dankl, die gemeinsame Kandidatur mit der KPÖ bei der Nationalratswahl 2017.

KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner erklärte dazu in einer ersten Reaktion: „Wir freuen uns sehr darauf, mit AktivistInnen der Jungen Grünen gemeinsam zu kandidieren. Unsere Erfahrung und ihr Elan sind die ideale Kombination für diese Wahl. KPÖ PLUS ist die vielversprechendste linke Kandidatur auf Bundesebene seit Langem."

Weiters erklärte Messner: "Was uns mit den Jungen Grünen verbindet ist - neben den politischen Grundsätzen - die Glaubwürdigkeit. Unsere Abgeordneten in Graz, Linz und anderswo machen nützliche und ehrliche Politik. Hohe Polit-Bezüge gibt es bei der KPÖ nicht, weil wir wollen, dass sich Mandatare mit ihren Einkommen nicht von der Mehrheit der Bevölkerung abheben. Wenn sie aus ihren politischen Mandaten hohe Gehälter beziehen, dann geben sie einen Großteil davon an Menschen in sozialen Notlagen. Auch die Jungen Grünen haben bewiesen, dass sie sich nicht verbiegen lassen. Sie haben sich für ihre Überzeugungen statt für eine einfache Parteikarriere entschieden. Sie haben unseren Respekt und können sich auf unsere Bereitschaft zur gleichberechtigten Kooperation verlassen".

Claudia Klimt-Weithaler, Klubobfrau der KPÖ im steirischen Landtag und steirische Spitzenkandidatin bei der kommenden Wahl, begrüßte die Entwicklung: "Man hat sich entschlossen, als offene Liste anzutreten, und es zeigt, dass das Programm der KPÖ interessant ist, wenn sich auch andere Gruppierungen darin wiederfinden."

Vorangegangen war dem Ganzen die Entscheidung der KPÖ im Mai, für die Nationalratswahl ihre Listen zu öffnen und alle sozial engagierten, fortschrittlichen Personen zur Kandidatur einzuladen. Erst am Samstag, den 24.6., hatten dann rund 45 KPÖ-Mitglieder in einer erweiterten Sitzung des KPÖ-Bundesvorstands einstimmig die Kandidatur der KPÖ mit offener Liste unter der Listenbezeichnung "Kommunistische Partei Österreichs und Plattform PLUS - offene Liste" (Kurzbezeichnung: KPÖ) beschlossen.
Flora Petrik skizzierte dann auf der heutigen Pressekonferenz auch die weitere Vorgangsweise: "Die Initiative von Mitgliedern der Jungen Grünen versteht sich als Mitmachplattform für alle, die sich für eine solidarische und demokratische Gesellschaft einsetzen und selbst aktiv werden wollen. Gemeinsam mit vielen Unabhängigen wird die Plattform bei der Nationalratswahl unter dem Dach der KPÖ als 'KPÖ PLUS' kandidieren. So soll eine starke Bewegung gegen den Rechtsruck aufgebaut werden."

Inhaltlich führte Flora Petrik aus: “Immer mehr Menschen haben Angst um ihre Zukunft und haben die Nase voll von den Parteien im Parlament. Es braucht eine starke Kraft, die all jenen einen Raum bietet, die einen sozialen Kurswechsel wollen. Wir wollen diese Kraft sein.” Die KPÖ sei dafür der ideale Partner. "Sie macht dort, wo sie lokal verankert ist, anerkannte politische Arbeit, von Wohnungspolitik bis zur gewerkschaftlichen Vertretung. Ein Vorbild ist, dass die KPÖ-Mandatare auf üppige Politikergehälter verzichten und für Menschen in Notlagen spenden", so Petrik weiter.

Das Ziel ist aber, so sind sich AktivistInnen der Jungen Grünen und die KPÖ einig, "langfristig eine neue soziale Kraft aufzubauen. Denn es gilt eine große Lücke im politischen System zu füllen. Das Ziel ist, auch nach der Wahl möglichst viele Menschen einzubinden und zum Mitmachen zu bewegen."

Weitere Details auf: www.kpoe.at
und auf der Kampagnenwebsite - www.kpoeplus.at

sowie natürlich auf FB - z.B. auf facebook.com/kpoe.at oder aber facebook.com/KPOEPLUS/

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