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Katerina Anastasiou kritisiert Entwicklung der EU scharf

ORF Pressestunde, 28. April 2019

Ankündigung zum Wahlkampfauftakt speziell die 700.000 EU-BürgerInnen in Österreich ansprechen zu wollen

Wien – »KPÖ PLUS – European Left« Spitzenkandidatin Katerina Anastasiou war heute in der ORF-Pressestunde zu Gast. Dort hat sie die aktuelle Entwicklung der EU scharf kritisiert. Die neoliberalen Krisenbewältigungsstragien in der EU haben den aktuellen Aufstieg rechtsextremer Parteien in ganz Europa begünstigt. Die Militarisierung der EU soll davon ablenken.

“Solange die Demokratie, solange soziale Rechte auf europäischer Ebene nicht gestärkt werden, brauchen wir keine europäische Armee”, so Anastasiou.

Neben der Demokratisierung der EU machen auch Klimakrise und das Massensterben im Mittelmeer einen radikalen Systemwandel notwendiger denn je. So machen die Auswirkungen des Klimawandels für immer mehr Menschen deutlich, dass es im Kapitalismus keine Zukunft für unseren Planten gibt. Denn auch mit der Zerstörung unseres Ökosystems lassen sich Profite machen. Auch SozialdemokratInnen oder Grüne haben hier versagt adäquate Antworten zu geben. Nur Druck von den Straßen, durch Soziale Bewegungen, kann hier zu einem Umdenken führen.

Ein ähnliches Versagen konstatiert Katerina Anastasiou auch in der Migrationspolitik: “Es muss sichere Fluchtwege nach Europa geben. Das Problem ist nicht Migration, sondern die 8 reichsten Männer, die mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung besitzen.”

“Wie bei dem aktuellen Volksbegehren in Berlin müssen wir über die Enteignung von Superreichen oder Großkonzernen sprechen, um etwa Spekulation mit Wohnraum zu verhindern. Ausserdem ist die Einführung einer Vermögenssteuer in Österreich überfällig”, so Anastasiou abschließend.

Link: https://tvthek.orf.at/profile/Pressestunde/

2 Gedanken zu „Katerina Anastasiou kritisiert Entwicklung der EU scharf

    1. Sehr geehrter Herr Eichinger, das ist natürlich schade. In Graz steht die KPÖ bei 20% bei Gemeinderatswahlen. Der Name ist für viele WählerInnen also kein Problem. Im Vordergrund steht für uns in jedem Fall überall dort wo wir gewählt werden eine soziale Politik, die den Menschen nützt. Wer links will, muss also auch links wählen.

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